Tulum
In Tulum bezogen wir ein Zimmer im Hotel La Casona und entspannten anschliessend am 7.5 km entfernten Paraiso Beach. Am Abend gingen wir im Don Cafeto, dem angeblich ältesten Restaurant Tulums, lecker essen. Direkt vor dem Hotel fand ein grosser Weihnachtsmarkt, bei dem bis früh morgens um halb vier in voller Lautstärke musiziert wurde, statt. Unausgeschlafen besichtigten wir am nächsten Morgen die Maya-Stätte, die als einzige an der Küste liegt, und genossen den Tag am karibischen Strand.
Unser Mäuschen wurde immer ruhiger und wir ahnten schon, dass sie etwas ausbrütet. Sie fing an zu fiebern und das Fieber stieg bis auf 40.9° C. Da wir nicht wussten, ob es schlimmer wird, blieben wir nochmals eine Nacht in Tulum. Für mich war es eine anstrengende Nacht, da ich mich wach hielt, um gegebenenfalls reagieren zu können. Zum Glück sank das Fieber wieder, und so machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Bacalar.
Bacalar
Die Stadt Bacalar liegt an einer Lagune, die für ihre sieben Farben bekannt ist. Viele Seezugänge sind privat. An den öffentlichen Strandabschnitten bezahlt man ein kleines Entgelt. Das Wasser leuchtet tatsächlich in verschiedenen Farbtönen und ist traumhaft. Die Stadt lässt sich gut zu Fuss und auf See mit dem Boot erkunden. Für eine 2-3 stündige Bootstour, welche äusserst lohnenswert ist, haben wir insgesamt 500 Pesos bezahlt. Wir fuhren zur Cenote Negro (diese ist 80 m tief und die Farbe sehr dunkel), zu den Stromatolithen, zur Vogel- und der Pirateninsel. Überall durften wir ins Wasser hüpfen. Bei der Pirateninsel hatten wir besonders viel Zeit zur Verfügung. Das Wasser ist teilweise seicht und man kann sich eine kostenlose, natürliche Schlammpackung gönnen. Der nach Sulfat riechende Schlamm zaubert eine zarte Haut. Von einem Schiffswrack, das eine Zeit lang als Restaurant diente, kann gesprungen werden.
Wir haben leckere vegetarische Burger im Mango y Chile gegessen. Wir sind zwar Fleischesser, aber diese Burger sind wirklich – trotz fehlendem Fleisch – durchaus lecker. Direkt nebenan steht das Fort San Felipe, das zum Schutz gegen die Piraten errichtet wurde. Im Inneren befindet sich ein Piratenmuseum. HĂĽbsch anzusehen ist die Cenote Cocalitos mit den schönen Stromatolithen. Eine weitere Attraktion ist die Cenote Azul, welche vermutlich aus der Vogelperspektive mehr reizt.
Geschlafen haben wir im Casa Zazil, in dem wir sehr freundlich und zuvorkommend bedient wurden. Essen lässt sich günstig und gut im Piña, etwas teurer im La Playaita direkt am See oder dem modern eingerichteten Sisimite.
Im SĂĽden gingen wir auf unserer Weiterreise in der Laguna Bonanza baden und entspannten auf einer Schaukel. Wer es gerne sportlicher hat, ist bei Los Rapidos, an einem Kanal gelegen, gut bedient.